Auf dem Weg nach Indien war ich mit meiner damaligen Familie zu Gast in Dogubeyazit, an der türkisch-iranischen Grenze und am Fuße des Ararat gelegen, zu Gast bei einem kurdischen Clan.

Die Geschichte dazu steht in meinem Buch „Mit der Feuerwehr nach Indien“.

Dieses traditionelle und verblüffend einfache Gericht bekamen wir in diesen Tagen des öfteren zu essen und es schmeckte göttlich. Ich durfte in der Küche bei der Zubereitung in dem großen offenen Holzofen zusehen. Ich mache es noch heute in einer bei Aldi gekauften Stahlpfanne sehr oft nach, weil es einfach ist und auch in einem Elektroherd recht schnell zuzubereiten ist.

die Zutaten:

400 gr. Lammfleisch

2 große Zwiebeln

eine handvoll Partytomaten

1 Paprikaschote (am besten Spitzpaprika)

2 Zehen Knoblauch

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Majoran, Kreuzkümmel

Sahne und Baguettebrot

(Reis oder Kartoffelpüree sind auch gut)

die Zubereitung:

Das Fleisch in recht kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Tomaten grob würfeln. Paprikaschote etwas kleiner würfeln. Knoblauch sehr klein würfeln. Mit den Gewürzen (nach Gefühl und Vorliebe) in einer größeren Schüssel gut mischen. Mit Salz sollte man nicht sparen, das Fleisch- und Gemüsegemisch verträgt eine ganze Menge.

Dann alles in die Stahlpfanne geben und (auch den Rand hoch) gut andrücken. Ab in den Ofen und so lange bei 180 Grad schmoren bis die Zwiebeln leicht braun sind. Das kleingewürfelte Fleich ist dann ebenfalls gar. Nicht rühren, alles in Ruhe lassen. Zum Schluss etwas Sahne darüber gießen und noch einmal kurz in den Ofen geben.

Ich habe es mit Brot, aber auch schon mit Reis oder Kartoffelpüree gegessen.

Guten Appetit!

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